"Tag der Druckkunst"
15. März und 21. März 2026
Eckhard Gehrmann öffnet sein Atelier und zeigt die Entstehung einer Lithographie.
Veranstaltungsort:
Druckwerkstatt Eckhard Gehrmann
Hugenottenstr. 90 (Hinterhaus)
61381 Friedrichsdorf
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
6. - 15. März 2026
Zwei Druckkunstausstellungen in Wiesbaden im BBK (Marcobrunnerstraße 3)
und in der Klosterpresse Frankfurt (Paradiesgasse 10). In beiden Ausstellungen ist Frau Wilhemi, Vorstand der ISS, mit vier bzw. fünf Lithographien beteiligt.
In Wiesbaden eröffnet Prof. Dr. Gerhard Kilger, Vorsitzender der ISS, die Ausstellung "Elements of print" mit Erläuterungen der verschiedenen Drucktechniken (Lithostein, Holz, Kupferplatte und Sieb).
Druckkunst in der Klosterpresse
Unikatdrucke, Kleinauflagen
& Künstlerbücher
seit 2018 ist die Druckkunst von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe
anerkannt & der 15.3. als Tag der Druckkunst bestimmt worden.
Zu diesem Anlass stellen aus:
Ines Gorges Kaltnadel/Collage Barbara Greul Aschanta Schablonendruck
Cordelia Heymann Lithographie/Holzdruck Zero Reiko Ishihara Lithographie
Lesley Johnson Radierung / Collage Irmi Lang-Kummer Radierung
Bob Lloyd experimentelle Druckkunst Barbara Wilhelmi Lithographie
25. Februar 2026
Die HfG-Druckwerkstatt von Lorena Pradal erhält zwei Lithopressen aus unseren eingelagerten Beständen (hessisches Landesmuseum Darmstadt)!
Unser Vorstandsmitglied, Eckhard Gehrmann war auch hier vor Ort:
Die Firma ZÖLLER hat auch den zweiten Umzug der Senefelderstiftung hervorragend gemeistert. Die demontierten Pressen kamen unbeschadet in den Keller. Lorena Pradal, 2 Studierende und Eckhard Gehrmann haben als eingespieltes Team begonnen, die Pressen wieder aufzubauen.
16. Februar 2026
Unser Vorstandsmitglied, Eckhard Gehrmann und Dominik Gussmann, Leiter der Druckwerkstatt, waren vor Ort (Haus der Stadtgeschichte, Offenbach):
Die Andruckpresse „Elisabeth“ von Manfred Hügelow hat den Weg von Manrolandsheetfed in Mülheim zum Haus der Stadtgeschichte in Offenbach unbeschadet überstanden.
Es ist geplant, sie in der „Nacht der Museen“ am 25. April funktionsbereit zu präsentieren.
Die Firma Zöller hat den Transport hervorragend organsiert. Die ehemaligen Mitarbeiter von ManRoland, Heinz Bach und Thomas Kunz haben unterstützend Hilfestellung geleistet. Sie werden auch
den Wagen und die Laufschienen neu einstellen.
5.-7. Dezember 2025
Ein Bericht unseres Vorstandsmitglieds Barbara Wilhelmi:
Die Lithographie ist auf der ganzen Welt im Vormarsch!
Dieser Satz des berühmten Lithografen Erich Mönch stand in den 70-iger Jahren an der Wand des Druckzentrums in Tübingen, und er erschien schon damals eine ironische Bemerkung zu sein. Bei den Litho Days III in der Türkei im Dezember 2025 wurde dieser Satz Realität, denn schon zum dritten Mal nach 2021 und 2023 hatte das Dou Printstudio von Doḡu Gündoḡdu und Naz Önen zu einem Litho Event in die Türkei eingeladen und sie stützten sich auf die Kontakte die sie auch beim Internationalen Lithographie Kolloquium der Internationalen Senefelderstiftung im April 2024 geknüpft hatten.
Auch in diesem Jahr präsentierte das Dou Printstudio in Ankara wieder ein reichhaltiges Programm:
Zu Beginn der Besuch in der großartigen Ausstellung „Separation and Merging Point“ (FOTO 1), in diesem Jahr gestaltet von der bekannte Kuratorin Eda Berkmen, in der Anafartalar Shopping Mall, No. 203. Zu sehen waren Lithographien von Künstlern, gedruckt im Dou Printstudio (Edition III). Die Werkstatt selbst konnte am Morgen des 6. Dezembers, dem Feiertag der Lithographen, besichtigt werden (FOTO 2).
Im Mittelpunkt der Litho Tage III stand danach das Panel: „DISCUSSING THE SUSTAINABILITY WITH ROOTED LITHOGRAPHY STUDIOS“ (FOTO 3) mit den Printmakern Christian Bramsen (Atelier Clot, Paris), Jan Pelkofer + Paul Klös (Tabor Presse Berlin, Deutschland), Kapser Fleng + Julie Peter Hjörring (Grafisk Värksted, Dänemark), Mikkjal Matras Andersson (Steinprent, Faroe Islands), Louise Aakermann Nielsen (Bornholm) – Moderation: Naz Önen. Es ging um das Verhältnis der professionellen Drucker in den unterschiedlichen Werkstätten im Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern, die Aspekte der professionellen Druckwerkstätten, die auf die eine oder andere Weise die Vorstellungen der Künstlerinnen und Künstler umsetzen. Die Qualitätssicherung auf hohem lithographischen Niveau wurde ebenso Thema wie der Vertrieb und die Vernetzung der Drucker untereinander, um Perspektiven für die Zukunft entwickeln zu können. Dazu wurde die Frage erörtert, ob Drucke nicht vielmehr den Status von Originalen haben sollten und sich dementsprechend dann auch die Preisgestaltung verändern würde (FOTO 4). Der Wandel ist einerseits geprägt durch den Wegfall der großen Druckereien, aber andererseits gibt es auch neues Entstehen von kleinen Printstudios wie dasjenige in Ankara und eine türkische Künstlerin Derin Tuksal, die seit vier Jahren Derin Print Shop leitet, das Gemeinschaftsatelier für Radierung in Istanbul.
Dou Print is currently the only independent collaborative lithography studio. Die Probleme, nicht mehr die Materialien kaufen zu können wie früher, werden nun oft auf unkonventionelle Weise gelöst durch Eigenproduktion. So ist in der Druckwerkstatt von Dou eine selbstgebaute Lederdruckwalze zu bestaunen (FOTO 5). Und dort hängt auch, wie ein Schutzpatron, das lithographische Porträt von Alois Senefelder neben Atatürk (FOTO 6). Das Panel der Lithodays III fand im Erimtan Archäologischen Museum statt, wo ebenfalls eine temporäre Ausstellung (“Litho Wall–1”) für jeweils drei Monate mit einer speziellen Auswahl aus dem Dou Printstudio zu sehen ist. Am Abend des 06.12.2025 gab der dänischen Botschafter, Ole Toft, in der dänischen Residenz in Ankara einen Empfang. Das Projekt wurde möglich gemacht durch den Support vieler kultureller und politischer Institutionen, wie z.B. das Goethe-Institut in Ankara und weitere Botschaften vor Ort
Vielen Dank für das unvergessliche Erlebnis der Lithodays III. Viel Erfolg für Doḡu Gündoḡdu, Naz Önen und das Dou Printstudio! - Barbara Wilhelmi -
15. März 2025
Juli 2022
16. Juni 2022
Lithografie-Workshop in der Druckwerkstatt im Bernardbau mit Peter Paulus:
6. November 2021
Die Internationale Senefelderstiftung gratulierte dem Meister der Flackdruckkunst gemeinsam mit dem Haus der Stadtgeschichte in Offenbach in einem Festakt mit Reden, Druckvorführungen, Sekt, Geburtstagstorte und kleinen Häppchen.
15. März 2021
Eckhard Gehrmann demonstriert zunächst den Druck einer Lithographie vom Stein auf einer Krause Reiberpresse in der Druckwerkstatt im Bernardbau der Stadt Offenbach. Anschließend erfolgt der Druck eines Linolschnitts auf der FAG Standard 510 TP (Philipp Hennevogl).
6. Dezember 2020
1. Preis: Herr Amnat Kongwaree aus Thailand!
2. Preis: Frau Magdalena Uchman aus Polen!
3. Preis: Herr Rafael Rodriguez Garcia aus Belgien!
1. Sonderpreis: (Drucktechnik) Herr Jean Michel Machet aus Frankreich!
2. Sonderpreis: (Kreativität) Frau Katarzyna Tereszkiewicz aus Polen!
Offenbach Post, 7. Dezember 2020
7. September 2020
32 der 134 Bewerber*innen wurden für den ISS-Award 2020 nominiert. Die Veröffentlichung der ausgewählten fünf Preisträger*innen und ihrer Arbeiten erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt:
Fortsetzung:
Fortsetzung:
Fortsetzung:
Die Jury für den Senefelder Award 2020 tagt am 7. September 2020 um 14.00h. Die Würdigung der Preisträger*innen erfolgt am 6. Dezember 2020 im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach.
3. Mai 2020
11. März 2020
12. Januar 2020:
Alois Senefelder und seine gleichnamige Stiftung aus Offenbach haben eine weltweite Resonanz erfahren. Aus 23 Ländern wurden Bewerbungen eingesandt. Neben Deutschland sind v.a. Polen, Russland, Thailand und Argentinien vertreten:
Neujahrsgruß von Prof. Ingrid Ledent:
22. Januar 2019:
Für das Jahr 2020 schreibt die Internationale Senefelder-Stiftung (ISS) mit Unterstützung des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) erneut einen Wettbewerb aus, mit dem besondere Leistungen auf dem Gebiet der künstlerischen Lithographie und ihrer Weiterentwicklung im Flachdruck gewürdigt werden.
Einsendeschluss: 31. Oktober 2019 !
Besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches Neues Jahr 2019!
Im Namen des Vorstandes und des Beirates der Internationalen Senefelder Stiftung Offenbach sende ich Ihnen die Feiertagswünsche wieder mit einer Grafik der "Hochschule für Gestaltung" in Offenbach, die Pia Graf angefertigt hat.
Volker Dorsch, ISS und FISS
Besuch der „Internationalen Senefelder Stiftung Offenbach“
in Eichstätt (13./14. Oktober 2018)
Li Portenlänger von der Lithographie-Werkstatt Eichstätt hat eine Reisegruppe der Internationalen Senefelder Stiftung aus Offenbach am Wochenende eingeladen, das Medium des Steindrucks vor Ort und hautnah in den Mörnsheimer Steinbrüchen, im Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen und in ihrer Werkstatt kennenzulernen.
Ihr begeisternder Rundgang wurde hochkarätig unterstützt von Herrn Vogg, dem letzten Steinarbeiter bei der „Fertigmach des Lithosteins“ bei SSG Maxberg und von Herrn Dr. Viohl, dem ehemaligen Leiter des Jura-Museums.
Die Internationale Senefelder Stiftung Offenbach hat sich seit 40 Jahren die Förderung der international tätigen Lithographen und im Abstand von drei Jahren die Auslobung der renommierten Senefelderpreise zur Aufgabe gemacht. Hierbei spielt der Lithostein, der in Solnhofen abgebaut wird, eine herausragende Rolle. Aufgrund der feinen Körnung besitzt er ein Alleinstellungsmerkmal; d.h. alle weltweit auf Qualität achtenden Lithographen sind seit der Erfindung des Steindrucks durch Aloys Senefelder (um 18oo) auf den Stein aus den Solnhofener/ Mörnsheimer Gruben angewiesen.
Herr Dr. Viohl hat die Freunde der Senefelder Stiftung mit seinen lebendigen Vorträgen über die Entstehung der „Flinze“ (Kalkschichten), ihren ausschließlich auf Handarbeit beruhenden Abbau und über den anfangs beschwerlichen Transport der mitunter über 200kg schweren Steine per Bahn und Schiff in alle Welt, aufgeklärt.
Trotz der beschwerlichen Arbeit hat der Lithostein der ursprünglich armen Jura-Region zu einem gewissen Wohlstand verholfen.
Die Dokumentation dieser spannenden Erfolgsgeschichte wurde den Lithofreunden im Bürgermeister-Müller-Museum vor Augen geführt.
Frau Portenlänger hat es sich nicht nehmen lassen im Anschluss an die Besichtigung ihrer Litho-Werkstatt, die regelmäßig von bedeutenden Lithographen für eigenes Arbeiten besucht wird und jetzt Werke der vergangenen 20 Jahre zeigt, die historische Altstadt von Eichstätt mit den lithobegeisterten Freunden aus Offenbach abzulaufen.
Text: Dr. Volker Dorsch
Bilder: Dr. Volker Dorsch, Dr. Harry Neß
Liebe Freunde der Lithographie,
mit Freude teile ich Ihnen mit, dass die
„Künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen“ mit
Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission im März 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden sind. (Volker Dorsch)
Am 6. März 2018 übergibt Herr Martin Lange nach 16 Jahren den Vorsitz im Beirat der Internationalen Senefelderstiftung an Herrn Gert Kaiser:
Martin Lange: Gestern. Heute. Morgen.
Ein segensreiches Schaffen für die Druck-Kunst!
Die Internationale Senefelderstiftung wünscht allen Freunden der Lithographie erholsame Weihnachtstage und ein schönes neues Jahr!
Internationales Kolloquium der Lithographen am 5./6. Dezember 2017:
(Offenbach Post, 6.12.2017)
Einladung zur IADM-Mitgliederversammlung am 9. November 2017
Offenbach Post, 2. September 2017
In der Nacht vom 30. Juni 2017 starb unser langjähriges Vorstandsmitglied, Steindrucker und Kunsthändler Manfred Hügelow. Er hat die Kunst des Steindrucks und das Andenken an Senefelder wie kaum ein Anderer am Leben gehalten. Sein Engagement und die Arbeit für die Internationale Senefelder Stiftung in Offenbach bleiben unvergesslich (Andreas Weber).
Wir trauern um Ihn und halten sein Andenken in Ehren.
Offenbach Post, 6. Juli 2017
Erste gemeinsame Lithographieausstellung:
Klingspormuseum und Haus der Stadtgeschichte
In jeder Stadt gibt es ungehobene Schätze. In Offenbach am Main sind das die Lithographien, die sich im Haus der Stadtgeschichte und im Klingspor Museum befinden. Das ist kein Zufall, denn Alois Senefelder, Erfinder des Steindrucks, richtete im Jahr 1800 in der Mainstadt die weltweit erste erfolgreich arbeitende Werkstatt ein. Zuerst ging es um Notendruck, dann erkannten Künstler die Gelegenheit für kreative Gestaltungen.
Während der Schwerpunkt der Lithographien im Haus der Stadtgeschichte auf dem 19. Jahrhundert liegt, stammen die Exponate im Klingspor Museum vornehmlich aus dem 20. Jahrhundert. Damit liegt eine ideale Ausgangslage vor, Blätter aus beiden Sammlungen - als Reminiszenz an das hundertjährige Jubiläum des Hauses der Stadtgeschichte und seiner Vorgängerinstitutionen - der Öffentlichkeit vorzustellen.
Am 8. Juli 2017 hat der Lithograph Dominik Gussmann zum Abschluss der Ausstellung noch einmal die Stangenpresse von Senefelder vorgeführt. Angesichts der hohen Innen- und Außentemperatur eine lobenswerte und schweisstreibende Arbeit. Herzlichen Glückwunsch!
Meisterwerke der Lithographie aus den Sammlungen der Stadt Offenbach/Main:
"Offenbacher Studien", Schriftenreihe des Hauses der Stadtgeschichte, Bd.4; Hrsg. Dr. Dorothee Ader, Funda Karaca M.A.
Einen frischeren Auftritt mit Homepage, Briefkopf, Visitenkarten und Logo wünscht sich die vor 40 Jahren gegründete Internationale Senefelder Stiftung. Darum hat sich nun eine Schülergruppe der August-Bebel-Schule als Projekt für das Fach Mediengestaltung im Rahmen ihres Abiturs gekümmert.

Schüler entwerfen neues Logo
(Abiturprojekt für Internationale Senefelder-Stiftung)
F.A.Z. - Rhein-Main FREITAG, 28.04.2017
es. OFFENBACH. Eine rechteckige, senkrecht angeordnete gräuliche Fläche erinnert an einen Lithographiestein. Darüber erstrecken sich drei teiltransparente blaue Flächen; sie nehmen den nächsten Arbeitsschritt beim Herstellen eines Steindrucks auf: das Verstreichen der Farbe auf dem Stein. Weiß ausgespart wird ein großes weißes „S“ in moderner „Vinegar“- Schrift: Es steht für die Internationale Senefelder-Stiftung, die ihren Sitz in Offenbach hat.
Wenn es nach Kimberley Sass aus Rodgau, Anna Werpachowska aus Frankfurt, Simon Schönfeld aus Seligenstadt und Jonathan Mader aus Rodenbach geht, wird das bisher von der Stiftung verwendete Logo demnächst von dem neuen Entwurf abgelöst. Die vier Schüler besuchen das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Gestaltungs-und Medientechnik der vom Kreis Offenbach getragenen beruflichen August-Bebel-Schule in Offenbach. Dort legen sie zurzeit die Abiturprüfungen ab. Als Abschlussprojekt entwarfen sie ein neues Aussehen für Logo, Internetseite, Visitenkarte und Briefbogen der Stiftung, die bisher kein einheitliches „Corporate Design“ vorweisen kann. Jetzt präsentierten die Schüler das Ergebnis in der Schulaula. ...... Die anwesenden Vorstandsmitglieder sprachen von einer großartig gelungenen Gestaltung. Idee und Geschichte der Stiftung seien dabei sehr gut aufgenommen worden. Das neue Design bewege sich in der Tradition der Stiftung und schlage eine Brücke in die Moderne.